Tag am Meer

Auf dem Weg nach Half Moon Bay

Obwohl wir schon fast eine Woche da sind, hatten wir es bislang noch nicht geschafft, ans Meer zu fahren. Und dabei haben wir den Pazifik direkt vor der Haustür. So machten wir uns heute morgen auf zum Half Moon Bay State Beach. Dieser wunderschöne Küstenabschnitt liegt 28 Meilen südlich von San Francisco im San Mateo County. Von Sunnyvale aus nimmt man den Freeway 280 Richtung Norden und fährt anschließend über die Bergkette, die das Silicon Valley vom Pazifik trennt. Inklusive Stau brauchten wir eine knappe Stunde.

Als wir zur Mittagszeit ankamen, fuhren wir zuerst ins Ortszentrum von Half Moon Bay, einem rund 11.000 Einwohner zählenden Küstenstädtchen mit zahlreichen Cafes, Galerien und Boutiquen. Am Wochenende ist es etwas überlaufen, da es bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist. Trotzdem ist es auf jeden Fall einen Besuch wert, wenn man nicht Mann, Sohn und Hund dabei hat, die alle drei nichts vom bummeln gehen halten.

Southwest Salad im San Benito House

Doch essen gehen geht immer, und so landeten wir auf der gemütlichen, von großen Bäumen beschatteten Terrasse von San Benito House auf der Main Street. Bei Livemusik werden hier die angeblich besten Burger und das beste BBQ der ganzen Pazifikküste serviert. Dass es lecker ist können wir bestätigen, aber auch ungewohnt scharf. Ich hatte einen Southwest Salad mit pulled Pork und musste mir ein anderes Dressing geben lassen. Das erste schmeckte wie pures Tabasco.

Nach dem Essen sind wir weiter zum Strand. Der Hauptparkplatz war bereits voll, und so parkten wir ein paar Meter weiter in einer Seitenstraße.

Der Strand selbst ist ein Traum. Er zieht sich kilometerlang hin und trotz des starken Besucherandrangs hatten wir das Gefühl, er gehört uns alleine. Polly ist immer wieder zum Meer gelaufen und hat versucht, irgendetwas zu fangen. Wellen, Schaumkronen, Krebse? Danach hat sie große Löcher gebuddelt und ist immer wieder wie ein Turbo umher geflitzt.

 

Wenn wir uns in der Nähe der Felsen aufhielten, saßen wir warm und windgeschützt. Direkt am Wasser dagegen wehte ein ordentlicher Wind, so dass es für eine Gänsehaut reichte. Beim nächsten Mal werden wir eine Strandmuschel und einen Sonnenschirm mitnehmen, die sind noch im Umzugscontainer.

Es war ein tolles Ausflugsziel für Henrys Geburtstag. Heute ist einer der Tage, an dem man besonders spürt und traurig darüber ist, dass die Freunde weit weg sind. Vielen Dank an alle, die an Henry gedacht haben, er hat sich sehr über die Geburtstagsgrüße gefreut. Sein Geburtstagskuchen war übrigens ein Käsekuchen mit Himbeeren. Saulecker!

4 thoughts on “Tag am Meer”

  1. Ganz liebe Geburtstagsgrüße nachträglich an Henry! Was für ein toller Geburtstag am Meer 🙂
    Schön, dass ihr nach der stressigen Reise nun endlich die Gegend genießen könnt. Bin sehr gespannt auf euer Haus!

    1. Liebe Pia,

      vielen Dank für die Geburtstagsgrüße! Henry vermisst deinen Kurs. Gestern meinte er, dass er nach den Ferien unbedingt mit Fingersport weitermachen möchte. Damit ist „malen“ gemeint :-).

      Ganz liebe Grüße aus dem Silicon Valley
      Henry, Tina und Stephan

  2. Ein Tag am Meer, wie toll!!! Das ist doch der Kracher am Geburtstag. Henry kann megastolz sein. Und dann die Torte. Ist doch eigentlich wie Urlaub….
    Und liebe Tina, ich geh auf jeden Fall mit Dir zum Shoppen. Das steht jetzt schon fest.
    Übrigens das Foto von dir und Polly und Henry am Strand ist fantastisch. Man spürt, dass Ihr Euch in diesem Moment richtig wohl gefühlt habt.
    Mehr (Meer) davon

    1. Liebe Anne,
      ich freue mich schon aufs Shoppen gehen mit dir. Brauche dringend neue Schuhe!!!

      Liebe Grüße
      Tina

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